Wien ist die eleganteste Stadt Europas. Das habsburgische Kaiserreichserbe — die Paläste, die Oper, der Ringstraßen-Boulevard, die Kaffeehaustradition — schafft einen Rahmen raffinierter Schönheit, den keine andere Stadt bieten kann. Aber Wien ist kein Museumsstück. Unter der imperialen Oberfläche machen eine lebendige zeitgenössische Kunstszene, eine außergewöhnliche Esskultur und ein Nachtleben, das von Opernbällen bis zu Underground-Electronic-Clubs reicht, diese Stadt zu einer von überraschender Tiefe und Energie.
Die Ringstraße ist die große Einführung. Dieser vier Kilometer lange Boulevard, erbaut nach dem Abriss der mittelalterlichen Mauern 1857, ist gesäumt von den wichtigsten Gebäuden Wiens: der Staatsoper, dem Parlament, dem Rathaus, dem Burgtheater, dem Kunsthistorischen Museum und dem Naturhistorischen Museum. Ein Spaziergang oder eine Fahrt mit der Ring-Tram gibt Ihnen eine umfassende Einführung in die imperialen Ambitionen der Stadt. Das Kunsthistorische Museum allein — mit seinem Bruegel-Saal, Vermeer-Gemälden und Caravaggio-Werken — könnte einen ganzen Tag füllen.
Schloss Schönbrunn verdient einen ganzen Vormittag. Die Sommerresidenz der Habsburger rivalisiert mit Versailles an Pracht, ist aber intimer und wohl schöner. Die Tour durch den Palast mit 1.441 Zimmern enthüllt das Leben von Maria Theresia und Franz Joseph mit außergewöhnlichem Detail. Die Gärten — die Gloriette auf dem Hügel, der Kronprinzengarten und der Neptunbrunnen — sind kostenlos zugänglich und erstrecken sich über einen Kilometer. Der Tiergarten Schönbrunn, der älteste Zoo der Welt, ist ebenfalls hier. Planen Sie mindestens vier Stunden ein.
Das Kaffeehaus ist kein Café — es ist eine Philosophie. Die Wiener Kaffeehauskultur ist als immaterielles UNESCO-Kulturerbe gelistet, und sie zu erleben ist unverzichtbar. Das Café Central in einem gewölbten italianisierten Palazzo ist, wo Trotzki Schach spielte und Freud debattierte. Das Café Sperl hat die authentischste Fin-de-Siècle-Atmosphäre — Marmortische, Bugholzstühle, Zeitungen auf Holzhaltern und Kellner in Westen, die die Kunst der wohlwollenden Gleichgültigkeit perfektioniert haben. Das Café Hawelka ist das Künstlerkaffeehaus, klein und rauchig (im Geist, wenn auch nicht mehr in der Praxis). Bestellen Sie eine Melange (den Wiener Cappuccino) mit einem Stück Sachertorte oder Apfelstrudel und sitzen Sie, so lange Sie möchten — Verweilen ist nicht nur erlaubt, es wird erwartet.
Das MuseumsQuartier ist ein Kulturzentrum. Einer der weltweit größten Kulturkomplexe, das MQ belegt die ehemaligen kaiserlichen Stallungen und beherbergt heute das Leopold Museum (die weltweit größte Schiele-Sammlung), MUMOK (Museum für Moderne Kunst), die Kunsthalle Wien und Dutzende von Cafés, Läden und Aufführungsräumen. Der Innenhof mit seinen bunten Freiluftmöbeln ist, wo sich Wiener Einheimische an Sommerabenden treffen. Die Gegend rund um das MQ, einschließlich des Spittelberg-Viertels mit seinen Biedermeier-Häusern und dem Weihnachtsmarkt, ist eine der charmantesten der Stadt.
Die Musik steckt in den Mauern. Wien war Heimat von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Mahler und Strauss, und Musik durchdringt die Stadt. Die Wiener Staatsoper bietet Stehplätze ab nur vier Euro, erhältlich an der Abendkasse achtzig Minuten vor Vorstellungsbeginn. Der Musikverein, Heimat der Wiener Philharmoniker, hat eine Akustik, die als die feinste der Welt gilt. Für etwas weniger Formelles servieren die Heurigen (Weinlokale) in Grinzing und Neustift am Walde lokalen Wein mit Live-Schrammelmusik in Gartenatmosphäre.
Der Naschmarkt und die Essensszene. Wiens geliebter Markt erstreckt sich 1,5 Kilometer entlang der Wienzeile mit über 120 Ständen, die alles von österreichischem Käse bis zu nahöstlichen Spezialitäten verkaufen. Der Samstagsflohmarkt am westlichen Ende ist eine Schatzsuche. Für traditionelle Wiener Küche serviert Plachutta in der Wollzeile den definitiven Tafelspitz (gesottenes Rindfleisch). Figlmüller nahe dem Stephansplatz beansprucht das größte Wiener Schnitzel der Stadt — es ragt beträchtlich über den Tellerrand hinaus. Die Restaurantreihe des Naschmarkts ist ausgezeichnet für ein entspanntes Mittagessen zwischen dem Marktbummel.
Jenseits des Zentrums. Der Prater mit seinem ikonischen Riesenrad bietet eine grüne Auszeit vom Zentrum. Die Donauinsel bietet Strände und Schwimmmöglichkeiten im Sommer. Das Hundertwasserhaus, ein Wohnhaus entworfen von Friedensreich Hundertwasser mit welligen Böden, asymmetrischen Fenstern und Bäumen, die aus den Balkonen wachsen, ist eine fröhliche Rebellion gegen Wiens imperiale Ordnung. Das Schloss Belvedere beherbergt Klimts 'Der Kuss' und hat atemberaubende Blicke über die Stadt.
Wien ist eine Stadt, die ihre Genüsse ernst nimmt — ob dieser Genuss ein perfekt zubereiteter Espresso, eine makellose Opernaufführung oder ein Glas Grüner Veltliner in einem Heurigen-Garten bei Sonnenuntergang ist. Bei Eutouria gestalten wir Wien-Erlebnisse, die diesen Ernst ehren und gleichzeitig die zeitgenössische Energie darunter enthüllen. Kontaktieren Sie uns, und lassen Sie uns Ihnen Wien in seiner feinsten Form vorstellen.
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Eutouria Team
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