Jeder erfahrene Reisende kennt das Gefühl: Man kommt an einer berühmten Sehenswürdigkeit an und überall sind Selfie-Sticks. Der Trevi-Brunnen am Mittag, Dubrovniks Stradun im August, die Schlange am Eiffelturm zu jeder Uhrzeit — sie sind aus gutem Grund ikonisch, aber manchmal entstehen die besten Reiseerinnerungen an Orten, von denen man noch nie gehört hat.
Bei Eutouria verbringen wir viel Zeit damit, die Orte dazwischen zu erkunden — die Städte ein paar Täler weiter von den berühmten, die Küstendörfer, die es noch nicht auf Instagram geschafft haben, die Städte, die auf keiner ersten Seite eines Reiseführers auftauchen. Hier sind acht unserer aktuellen Favoriten.
1. Kotor, Montenegro — Eingebettet in eine dramatische fjordähnliche Bucht an der Adria fühlt sich Kotor wie Dubrovniks ruhigeres, geheimnisvolleres Geschwisterkind an. Die ummauerte Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe mit venezianischer Architektur, verschlungenen Steingassen und Katzen wirklich überall. Erklimmen Sie die 1.350 Stufen zur Festung San Giovanni für einen Ausblick, der Ihnen den Atem raubt. Anders als in Dubrovnik findet man hier noch einen Tisch in einer lokalen Konoba, ohne drei Wochen im Voraus buchen zu müssen.
2. Gent, Belgien — Brüssel bekommt die Politik, Brügge die Touristen, aber Gent bekommt die Kultur. Diese Universitätsstadt hat ein mittelalterliches Stadtzentrum, das mit jedem in Europa mithalten kann — aber mit einem Bruchteil der Besucher. Die Burg Gravensteen thront mitten im Zentrum (eine mittelalterliche Festung umgeben von Cafés), die Street-Art-Szene ist außergewöhnlich, und das Essen — von Waterzooi bis Craft-Bier — ist hervorragend. Donnerstagabends erwacht das Universitätsviertel zum Leben.
3. Colmar, Frankreich — Wenn man das hübscheste Dorf im Elsass nehmen und auf die Spitze treiben würde, käme Colmar heraus. Fachwerkhäuser in Pastellrosa, Blau und Gelb säumen einen Kanal, der als „Klein-Venedig“ bekannt ist. Die Weihnachtsmärkte hier gehören zu den authentischsten Europas — keine Massenware, sondern lokale Handwerker und Glühwein in echten Keramiktassen.
4. Tallinn, Estland — Die Altstadt der estnischen Hauptstadt ist eine echte mittelalterliche Zeitkapsel — Kopfsteinpflasterstraßen, Apotheken, die seit dem 15. Jahrhundert geöffnet sind, und Tavernen, die Gerichte nach mittelalterlichen Rezepten servieren. Aber Tallinn ist auch eine der digital fortschrittlichsten Städte Europas mit einer florierenden Tech-Szene und einiger der besten modernen nordischen Küche auf dem Kontinent. Der Kontrast zwischen dem Mittelalterlichen und dem Ultramodernen ist wirklich faszinierend.
5. Sintra, Portugal — Nur 30 Minuten mit dem Zug von Lissabon entfernt, wirkt Sintra wie aus einem Märchen entsprungen. Der Pena-Palast thront auf einem nebelverhangenen Hügel, in Rot und Gelb gestrichen, umgeben von Wäldern. Das Anwesen Quinta da Regaleira birgt unterirdische Tunnel, verborgene Grotten und einen Initiationsbrunnen, der sich neun Stockwerke tief in die Erde windet. Lord Byron nannte es „das schönste Dorf der Welt“ — und er hat nicht übertrieben.
6. Matera, Italien — Diese uralte Stadt in der Basilikata ist in und um Höhlenwohnungen (die Sassi) gebaut, die seit über 9.000 Jahren bewohnt sind, was sie zu einem der ältesten durchgehend besiedelten Orte der Erde macht. Einst als Ort der Armut angesehen, wurde Matera 2019 zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannt, und die in Kalkstein gehauenen Höhlenhotels und Restaurants gehören heute zu Italiens außergewöhnlichsten Übernachtungsmöglichkeiten.
7. Hallstatt, Österreich — Ein winziges Dorf am See in der Salzkammergut-Region, umgeben von hohen Alpengipfeln, die sich perfekt im Wasser spiegeln. Das Dorf ist so malerisch, dass China eine originalgetreue Nachbildung gebaut hat — aber nichts kommt an das Original heran. Besuchen Sie es Ende September, wenn sich die Bäume golden verfärben und die Tagesausflügler nach Hause gefahren sind.
8. Rovinj, Kroatien — Auf der Halbinsel Istrien liegt Rovinj, eine Fischerstadt, mit der die Zeit sanft umgegangen zu sein scheint. Pastellfarbene Häuser drängen sich auf einem Hügel, überragt von der Kirche der Heiligen Euphemia. Das Essen hier ist stark italienisch geprägt — frische Meeresfrüchte, Trüffel, Olivenöl — und die Sonnenuntergänge über der Adria vom Hafen aus sind spektakulär. Die istrische Küste ist generell Kroatiens bestgehütetes Geheimnis.
Das sind die Orte, die einen daran erinnern, warum man sich überhaupt in das Reisen verliebt hat. Bei Eutouria erstellen wir Reiserouten, die das Ikonische mit dem Unentdeckten verbinden — denn die besten Reisen haben Platz für beides. Sagen Sie uns, welcher Reisetyp Sie sind, und wir finden Ihren Geheimtipp.
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Eutouria Team
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